Ganzheitliche Regulation

Leben ist Energie. Ohne Energie kein Leben. Kann unser Körper genügend Energie produzieren und wird diese nicht blockiert, funktionieren alle Systeme und die Energie wird im Körper gleichmässig verteilt. Wachstum, Fortpflanzung und Regeneration finden statt.

Ein Körper kann nur dann wirklich heilen, wenn seine Selbstheilungskräfte aktiviert werden. Diese Selbstheilungskräfte kann man auch als unsere Lebenskraft bezeichnen.

Unsere Hormone und Neurotransmitter sind dabei nichts anderes als die Träger bzw. die Botschafter dieser Lebenskraft in biochemischer Hinsicht. Sie sind die Schnittstelle zwischen Körper, Geist und Seele! Sie vermitteln die Informationen zwischen den einzelnen Systemen und Organen.

Gerät das Hormonsystem und somit auch die Neurotransmitter aus dem Gleichgewicht, zerrt dies an unserer Lebenskraft, da auf Zellebene Energie fehlt. Es kommt zu Verschiebungen im ganzen System: z.B. früher vom Körper problemlos kompensierte genetische Enzymdefekte, können nicht mehr kompensiert werden und es kommt zu einer Akkumulation von organischen Säuren im Gewebe oder Nahrungsmittel können plötzlich nicht mehr toleriert werden.

Wenn ein Ungleichgewicht zwischen den Hormonen und Neurotransmitter herrscht, dazu zählen nicht nur die Geschlechtshormone Östrogen und Progesteron, sondern auch die Hormone der beiden anderen grossen Hormonsysteme, der Schilddrüse und den Nebennieren, kann sich dies mit unterschiedlichsten Symptomen zeigen. Der Körper mobilisiert alle Ressourcen und steckt diese in überlebenswichtige Systeme wie z.B. das Herz-Kreislauf-System, die anderen bleiben auf der Strecke. Dabei spielt u.a. auch die Epigenetik, die Ernährung, der Lebensstil, Freundschaften und Partnerschaften, der Job, eine grosse Rolle.

Das dem Hormonsystem mit seinen Hormonen und Transmittern übergeordnete Steuerungselement ist das Nervensystem. Dies ist die sogenannte Schaltzentrale. Die meisten Menschen befinden sich in einer mehr oder weniger 

stark ausgeprägten Disregulation des Nervensystems, in einem ständigen Alarmmodus oder auch bereits in einer Art "Schockstarre". Solange das Nervensystem nicht reguliert wird, kann auch auf hormoneller Ebene nicht wirklich eine Regulation statt finden, da der ständige Stress auf Ebene des Nervensystems den Körper im Alarmmodus hält. Der Körper kann nicht mehr adäquat auf Situationen reagieren. Stress kann entstehen bei Krankheit (Viren, Bakterien, Pilze, Schimmel), Verletzung, Trauma, Trauer, Ängsten, Schock, Zeit- und Leistungsdruck, Diäten, Medikamenteneinnahme, Drogenmissbrauch, Hitze/Kälte, Schwangerschaft, Geburt, etc.

Was kann ich tun?

Die Zellen brauchen Unterstützung, damit sie wieder genügend Energie produzieren können. Dabei spielt die Nahrung mit ihren Makro- und Mikronährstoffen, auf Ihre individuellen Bedürfnisse abgestimmt, eine grosse Rolle. Da die Böden heute nicht mehr annähernd so nährstoffreich sind wie noch vor 50 Jahren und wir durch unsere alltägliche Stressbelastung, die immer grösser wird, einen viel höheren Nährstoffverbrauch haben, braucht es zusätzlich individuelle Nährstoffergänzungen um die Energieproduktion zu sichern.

Geduld ist heute ein Fremdwort geworden!

Die ganzheitliche Regulation des, Nervensystems, des Hormonsystem und des Stoffwechsels braucht seine Zeit. Dabei ist einiges an Disziplin und Geduld gefordert. Es reguliert sich nicht von heute auf morgen. Die Regulation ist nachhaltig und geht Schrittweise voran. Das Ungleichgewicht ist nicht von heute auf morgen entstanden, sondern über Jahre, teilweise schon bei Geburt. Deshalb kann die Regulation Monate bis Jahre dauern (1-3 Jahre). Allerdings werden Sie eine Besserung des Zustands bereits nach einigen Wochen wahrnehmen können, sofern Sie sich an den Plan halten.

Um wirklich eine Regulation zu erzielen braucht es seine Zeit und es ist wichtig alle Ebenen (Nervensystem, Ernährung, Nährstoffmängel und -ungelichgwichte, Epigenetik, Umwelt, Arzneimittelrückstände, mögliche Traumas) miteinzubeziehen. Es erfordert eine gewisse Disziplin und Geduld, sowie eine Auseinandersetzung mit sich selber. Die Erfahrung hat gezeigt, dass es wichtig ist sich bewusst für diese Therapie zu entscheiden und dem Ganzen Zeit zu geben. Es ist kein Quick-Fix dafür sehr tiefgreifend und nachhaltig. 

Manchmal ist der Start etwas holprig und es braucht Anpassungen, da sich neue, versteckte Sachen zeigen, die vorher nicht bewusst wahrgenommen wurden und die erst mit den Nährstoffen und der Ernährungsumstellung, sowie der Regulation des Nervensystems zu Tage treten. Das Schöne dabei ist, dass wir der Ursache für Ihr Befinden immer näher kommen.

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